KiBiz-Reform bringt mehr Chancen für die Kleinsten

Der Landtag hat diese Woche in erster Lesung die Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) beraten. Der Herforder Landtagsabgeordnete Stephen Paul freut sich: „Mit dem neuen KiBiz werden die Rahmenbedingungen der frühkindlichen Bildung in Nordrhein-Westfalen nach sieben Jahren rot-grüner Untätigkeit endlich dauerhaft und nachhaltig verbessert und weiterentwickelt. Das ist eine gute Nachricht für Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher. Wir stärken die Chancen für die Kleinsten im Land.“

Ab dem Kitajahr 2020/21 werden jedes Jahr 1,3 Milliarden Euro zusätzlich in die frühkindliche Bildung investiert. „Damit sorgt das Land für eine auskömmliche Finanzierung. Zudem stärken wir die Erzieherinnenausbildung und verbessern die Betreuungsqualität in den Kitas. Durch ein weiteres beitragsfreies Jahr entlasten wir gezielt Familien in Nordrhein-Westfalen“, erklärt Stephen Paul.

Darüber hinaus gibt die Landesregierung eine Platzausbaugarantie für die Kommunen: Jeder vor Ort benötigte Kita-Platz wird bewilligt und finanziell gefördert. „Mit der Platzausbaugarantie des Landes können wir im Kreis Herford die Vereinbarkeit von Familie und Beruf effektiv verbessern“, erklärt der heimische FDP-Landtagsabgeordnete.

Bessere und mehr Betreuungsplätze erfordern jedoch zweifelsfrei mehr pädagogisches Personal. Um dem vorherrschenden Fachkräftemangel im Bereich der frühkindlichen Bildung entgegenzuwirken, werden zusätzliche Pauschalen für Qualifizierung geschaffen und die Ausbildung finanziell stärker gefördert. „Die Herausforderung des Fachkräftemangels lassen sich nicht von heute auf morgen meistern. Allerdings gestalten wir den Beruf der Erzieherinnen und Erzieher durch die Reform attraktiver und werden die Rahmenbedingungen im Kreis Herford so mittelfristig deutlich verbessern“, ist Stephen Paul überzeugt.



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