Das Wasser soll wieder sprudeln!

Mit der Beseitigung des Brunnenbeckens am Wittekindsdenkmal hat die Stadtverwaltung einen schweren Fehler begangen, sagt Stephen Paul, Herforder Abgeordneter und Sprecher für Stadtentwicklung im Landtag Nordrhein-Westfalen. Während überall im Land Brunnen auf öffentlichen Plätzen geschaffen werden, um das Stadtklima angesichts trockener Sommer zu verbessern, habe die Herforder Stadtverwaltung schon vor Jahren das Wasser am Wittekindsdenkmal abgestellt. Nun sei auch noch das Brunnenbecken unter zweifelhaften Umständen beseitigt worden, was zu Recht auf den Widerstand vieler Herforder Bürgerinnen und Bürger stoße, so Stephen Paul. 

Gemeinsam mit der neuen FDP-Stadtverbandsvorsitzenden Ricarda Heeper bedankte sich der heimische Landespolitiker jetzt beim Herforder Stadtführer Mathias Polster, dem Geschichtsverein und dem Verschönerungsverein. Diese hätten bereits rund 1.200 Unterstützer gesammelt, die sich dafür aussprechen, dass wieder Wasser am Wittekindsdenkmal sprudelt. Der Brunnen stelle das historische Quellwunder dar, belebe aber auch den neugestalteten Wilhelmsplatz für Groß und Klein.

Stephen Paul regt an, die Stadtverwaltung solle sich um Förderung beim Land Nordrhein-Westfalen bemühen, um den Brunnen wiederherzustellen. Das Land habe für den Städtebau, die Heimatpflege und den Denkmalschutz wirksame Förderprogramme, die von vielen Kommunen für ihre Zwecke in Anspruch genommen würden. Auch eine Spendensammlung in der Herforder Bürgerschaft wäre sicher erfolgversprechend, sind sich Paul, Heeper und Polster einig.

Auf dem Foto von links: Ricarda Heeper, Mathias Polster, Stephen Paul MdL.


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