FDP unterstützt Bürgerinitiative WiduLand

 „Unsere Heimat ist nicht das Transitland zwischen den Metropolen, sondern das Zuhause vieler Menschen.“ Mit diesen Worten erteilt der Herforder Landtagsabgeordnete Stephen Paul (FDP) den Vorplanungen der Deutschen Bahn für eine zusätzliche ICE-Trasse durch das nördliche Ostwestfalen-Lippe eine klare Absage. Er unterstütze das Engagement der 1027 Mitglieder zählenden Bürgerinitiative WiduLand. 

Der Landtagsabgeordnete erklärte an der Windmühle Exter spontan seinen Beitritt zur Bürgerinitiative. Dort hatte er sich zu einem kurzen Gespräch mit dem FDP-Ortsvorsitzenden Siegfried Mühlenweg und den Ratsmitgliedern Andreas Stocksmeier (Fraktionsvorsitzender) und Dr. Eckhard Neddermann getroffen. Auch der FDP-Stadtverband Vlotho und der FDP-Kreisverband Herford werden Mitglied von WiduLand. 

Die Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium und bei der Bahn müssten erkennen, wie breit der Widerstand in OWL gegen ihre Überlegungen für eine zusätzliche ICE-Trasse sei.

„Unserer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft droht eine erhebliche Gefahr“, stellt Stephen Paul fest, der im Landtag auch Sprecher seiner Fraktion für Heimat, Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung ist. 

Er werde schon in den nächsten Tagen das persönliche Gespräch mit dem Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen suchen. Fest stehe aber auch, dass es letztlich die CDU-SPD-Mehrheit im Bundestag in der Hand habe, ob die in der Region parteiübergreifend gewünschte Lösung auf der vorhandenen Bahnstrecke realisiert werde. „Hier kann man nur darauf hoffen, dass bei den Beratungen in Berlin Rücksicht auf die Lebensqualität in unserer Heimat genommen wird“, sagt der Landtagsabgeordnete.

Auf dem Foto (von links): Dr. Eckhard Neddermann, Andreas Stocksmeier, Siegfried Mühlenweg und Stephen Paul MdL an der Windmühle Exter.



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