Junge Liberale äußern Erwartungen an den nächsten Landrat

. Die Jungen Liberalen (JuLis) im Kreis Herford haben Erwartungen an den nächsten Landrat und hoffen, dass sich dieser für jugendpolitische Projekte stark macht. Der Jugendorganisation geht es dabei insbesondere um den Bildungscampus Herford, die Partizipation von Jugendlichen sowie eine transparentere Kommunalpolitik.

Bei der Kommunalwahl am 13. September kandidieren Jürgen Müller (SPD) und Dorothee Schuster (CDU) für das Landratsamt im Kreis Herford. Unabhängig davon, wer das Rennen macht, erhoffen sich die örtlichen JuLis einen engagierten Einsatz des nächsten Verwaltungsleiters, für die Belangen der jungen Generation im Wittekindskreis. Ein konkretes Anliegen ist der Bildungscampus in der Kreisstadt Herford. „Durch die Ansiedlung der Fachhochschule für Finanzen hat der Bildungscampus seinen festen Platz der örtlichen Bildungslandschaft gefunden. Wir sprechen uns dafür aus, dass die Bildungseinrichtung durch weitere Maßnahmen zu einer klassischen Fachhochschule weiterentwickelt wird. Dies stärkt die Position des Kreises Herford gegenüber den benachbarten Hochschul- bzw. Universitätsstädten in Ostwestfalen-Lippe.“, erklärt Nico Klinger, Kreisvorsitzender der JuLis Herford.

Ebenso spricht sich die Nachwuchsorganisation der Freien Demokraten für eine stärkere Partizipation von Jugendlichen, insbesondere durch einen Jugend-Kreistag, aus. In diesem Gremium könnten 14- bis 17-jährige regelmäßig über verschiedene Themen beraten, die sie direkt betreffen. Dazu Nico Klinger: „Ein Jugend-Kreistag zeigt deutlich, dass uns die Meinung der Jugendlichen wichtig ist. Ebenso kann die Arbeit im Jugend-Kreistag das Interesse an der Kommunalpolitik wecken und junge Leute dazu motivieren, dauerhaft für ihre Kommune Verantwortung zu übernehmen.“ Ein Jugendparlament ist beim nordrhein-westfälischen Landtag und beim Deutschen Bundestag bereits fest etabliert. Über die Beschlüsse der Jugendlichen diskutieren anschließend auch die Parlamentarier. Des Weiteren befürworten die JuLis, die Sitzungen des Kreistages und des Kreisausschusses im Internet zu übertragen. Dies macht die kommunalpolitische Arbeit transparenter. „Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass die Vorlagen zu den Sitzungen online abrufbar sind. Es ist an der Zeit, einen weiteren Schritt in Richtung mehr Transparenz zu gehen und die Sitzungen live zu streamen. Dadurch können interessierte Bürger die Beratungen komfortabel von Zuhause aus verfolgen und brauchen sich dazu nicht mehr unbedingt ins Kreishaus begeben.“, erläutert Nico Klinger.



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