Landespolitiker besuchen JVA Herford

Wie das Leben hinter Gittern zu Corona-Zeiten aussieht – darüber informierten sich jetzt zwei Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen in der Herforder Justizvollzugsanstalt. Gemeinsam sprachen der heimische Abgeordnete Stephen Paul und sein Kollege Christian Mangen (beide FDP), Vorsitzender der Vollzugskommission NRW, mit dem Anstaltsleiter Friedrich Waldmann.

Themen des zweistündigen Gespräches und Rundgangs waren unter anderem die bauliche Entwicklung der Anstalt und die Arbeitstherapie für Jugendliche. Mit 160 Ausbildungsplätzen gehört die JVA zu den größten Ausbildungsbetrieben im Kreisgebiet. „Hier erhalten Jugendliche mit der Berufsausbildung eine neue Lebensperspektive“, lobte Christian Mangen, der auch Sprecher für Rechtspolitik der FDP-Landtagsfraktion ist. „Diese Resozialisierung ist eine gute Gewähr dafür, dass der Jugendliche nicht wieder straffällig wird.“

Die Herforder JVA ist eine von vier Justizvollzugsanstalten des geschlossenen Jugendvollzugs in Nordrhein-Westfalen. Sie ist für die sichere Unterbringung junger Untersuchungsgefangener und zur Vollstreckung von Jugendstrafe für Gefangene im Alter von 14 bis 24 Jahren zuständig. Momentan verfügt die Anstalt über 355 Haftplätze.

Auf dem Foto (von links): Der Vorsitzende der NRW-Vollzugskommission Christian Mangen MdL, Anstaltsleiter Friedrich Waldmann und Stephen Paul MdL.



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