Bürgermeistergespräch mit Bernd Stute in Vlotho - FDP Kreis Herford

Bürgermeistergespräch mit Bernd Stute in Vlotho

Bürgermeistergespräch in Vlotho mit (von links) Dieter Rösner, Siegfried Mühlenweg, Bernd Stute, Stephen Paul und Frank Schäffler vor dem Rathaus.

Bürgermeistergespräch in Vlotho mit (von links) Dieter Rösner, Siegfried Mühlenweg, Bernd Stute, Stephen Paul und Frank Schäffler vor dem Rathaus.

Vlotho/Kreis Herford. Zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch trafen sich jetzt FDP-Vertreter der Region mit Bürgermeister Bernd Stute im Vlothoer Rathaus. Die Freien Demokraten führen in loser Reihenfolge Gespräche mit den Bürgermeistern im Kreis Herford, um die kommunalpolitische Zusammenarbeit über Gemeinde- und Parteigrenzen zu fördern. Seitens der FDP nahmen Ortsvorsitzender Siegfried Mühlenweg und Ratsherr Dieter Rösner aus Vlotho, Kreisvorsitzender Stephen Paul aus Herford und Bezirksvorsitzender Frank Schäffler aus Bünde teil.

Bürgermeister Bernd Stute betonte im Gespräch mit seinen Gästen, Vlotho habe frühzeitig die Bedeutung sogenannter „weicher Standortfaktoren“ erkannt. So trage das Ärztehaus am Sommerfelder Platz nicht nur zur Belebung der Langen Straße bei, sondern sichere die fachärztliche Versorgung vor Ort. Noch sei die Stadt auf der Suche nach einem Hausarzt, für den Praxisräume freigehalten würden. Dieter Rösner, Ratsmitglied der FDP, erinnerte daran, dass das Ärztehaus auch mit den Stimmen der Freien Demokraten im Stadtrat initiiert worden sei.

Positiv sei auch der Ausblick in die Zukunft des leer stehenden Vlothoer Bahnhofgebäudes, berichtete der Bürgermeister weiter. Die geplante Betreiber-Genossenschaft stehe kurz vor ihrer Gründung und erhalte dann den Besitz am Gebäude. Sobald 1,5 Millionen Euro Eigenkapital zusammen seien, könne auch das Eigentum an der Immobilie auf die Genossenschaft übertragen werden.

Mit dem FDP-Ortsvorsitzenden Siegfried Mühlenweg, der auch Mitglied des Kreistages ist, war sich Bernd Stute über die Zukunft der Rettungswache in Vlotho einig. Die Stadt sei daran interessiert, dass kein neuer Standort in den ohnehin knappen Gewerbegebieten gesucht wird. Für die Sanierung und Erweiterung am bestehenden Standort würde die Stadt auch Geld hinzu geben, sicherte der Bürgermeister zu. Wenn die politischen Beschlüsse zügig getroffen werden, könne schon im nächsten Jahr gebaut werden. Am bestehenden Standort der Rettungswache gebe es auch ein gutes Einvernehmen mit den Anwohnern.

Stephen Paul, FDP-Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender im Kreistag, ging im Gespräch auf den Doppelhaushalt des Kreises Herford und die Senkung der Kreisumlage auf 40,99 Prozent näher ein. Mit seiner Haushaltsplanung steuere der Kreistag einen kommunalfreundlichen Kurs und komme den Städten und Gemeinden weit entgegen. Auch Bürgermeister Bernd Stute begrüßte die Senkung der Kreisumlage, äußerte aber den Wunsch nach frühzeitigerer Beteiligung an der Aufstellung des Haushaltsplanes.



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