Maik Sawieracz beschreibt erfolgreiche Geschäftsentwicklung - FDP Kreis Herford

Maik Sawieracz beschreibt erfolgreiche Geschäftsentwicklung

Handwerkliches Wissen und Können, kompetente Beratung sowie erstklassiger Service sind für den unternehmerischen Erfolg entscheidend. „Wir sind in unserem Familienbetrieb stark privatkundenorientiert, führen aber auch immer wieder öffentliche Aufträge aus“, sagte Handwerksmeister Maik Sawieracz beim FDP-Mittelstandsforum in Vlotho. Auf Initiative des Ortsvorsitzenden Siegfried Mühlenweg und des Fraktionsvorsitzenden Andreas Stocksmeier ließen sich die Liberalen über die aktuelle Lage und die Perspektiven des Fachbetriebes für Sanitär- und Heizungstechnik informieren.

Nur mit hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern seien die komplexen Aufgaben im SHK-Handwerk zu erfüllen, betonte Sawieracz. „Das Modernisierungsgeschäft von Bädern und Heizungen sowie der Kundendienst wirken sich deutlich positiv auf die Geschäftsentwicklung aus.“ Insgesamt profitiere die Branche von der anhaltend guten Baukonjunktur. In naher Zukunft würden die Ausstellungsräume vergrößert, kündigte der Unternehmer an.

Die FDP zu Gast bei Firma Sawieracz: Maik Sawieracz (3.v.r.) informierte die Liberalen über die Chancen und Perspektiven im SHK-Handwerk. Foto: privat

Die Sorge um den Nachwuchsmangel treibe ihn indes um, berichtete Sawieracz, der 1994 die Prüfung zum Gas- und Wasserinstallateurmeister abgelegt hat. Ein Jahr später bestand er zusätzlich die Prüfung als Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister. Es kämen regelmäßig Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz, viele Bewerber seien jedoch ungeeignet. Die Schulnoten seien dabei nicht entscheidend, so der 46-Jährige. Für ihn zählten das persönliche Gespräch und insbesondere Interesse an technischen Vorgängen. Er freue sich, dass im neuen Ausbildungsjahr ein junger Syrier eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker beginnt. Die Sawieracz GmbH beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter, darunter drei Lehrlinge.

Siegfried Mühlenweg, langjähriger Pressesprecher der Bielefelder Handwerkskammer, unterstrich die Bedeutung des Handwerks für die weitere Entwicklung in NRW. Erheblicher Handlungsbedarf bestehe bei den Schulen, sagte der FDP-Bundestagskandidat. Schülerinnen und Schüler müssten besser für eine Ausbildung in den Betrieben vorbereitet werden. Das Handwerk brauche dringend Nachwuchs, dazu müssten auch die Schlüsselkompetenzen vermittelt werden, forderte der FDP-Politiker. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen gehöre ein versierter Umgang mit digitalen Medien und IT-Kompetenz dazu. Dass sich CDU und FDP nach dem Wahlerfolg am 14. Mai in den Koalitionsgesprächen in Düsseldorf bereits auf eine Förderung von Handwerk und Jungunternehmern verständigt hätten, ist für Mühlenweg ein gutes Zeichen.



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